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Nachrichten - rasputin

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Allgemeine Diskussion... / Betr.: Dornröschen schläft an der Lainsitz
« am: 11. August 2005, 17:40:13 Nachmittag »
Nicht nur Dörnröschen schläft an der Lainsitz, auch die verstorbenen Fürstenberger schlafen dort in ewiger Ruhe.

Ich habe bei der Beschreibung der Kirche von Alt Weitra den Hinweis vermisst, dass die verstorbenen Fürstenberger hinter dieser Kirche in einer Mauer ihre letzte Ruhestätte haben. Das heißt, der Sarg wird in die Mauer hineingeschoben, zugemauert und die Grabtafel angebracht.

Das zuletzt verstorbene Fürstenpaar von Weitra wurde jedenfalls noch auf diese Art begraben.


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Dokumentation / Re: Horizontal und vertikal! Unglaublicher Schalenstein bei Weitra
« am: 4. August 2005, 22:47:56 Nachmittag »
Ich habe eine Erklärung, die mir meine Mutter, als ich noch klein war, erzählt hat:
Eines Tages wollte der Teufel im Wald bei Brühl ein Schloss bauen. Er bekam dazu vom lieben Gott die Erlaubnis, jedoch mit der Auflage, dass er beim ersten Hahnschrei die Bauarbeiten beenden müsste.

Also flog der Teufel von Weitra her große Steine herbei und fing im Wald zu bauen an. Nachdem er mehrmals Steine in den Wald gebracht hatte und schon einen beträchtlichen Steinhaufen angehäuft hatte, flog er wiederum mit Steinen in Richtung Schagges. Da hörte er von Brühl her den ersten Hahn krähen. Voller Wut schleuderte er die Steine von sich und kehrte in die Hölle zurück.

Diese Steine sind nun der Wackelstein und die Schalensteine – wir habe sie Opfersteine genannt – im Wald zwischen Weitra und Schagges im Gemeindegebiet Brühl. Der begonnene Schlossbau des Teufels aber war das sogenannte Gitschn-Gatschn-Häusl im Wald des seinerzeitigen Hofbauers (Familienname Binder) aus Unter-Brühl. Ich war als Bub mehrmals dort und es ist mir immer sehr unheimlich gewesen. An diesem Ort war es immer ganz still und auch keine Vogelstimme war zu hören. Dieses Gitschn-Gatschn-Häusl ist etwa 500 m in der Verlängerung der Achse Weitra - Wackelstein/Opferstein – Schagges im Wald auf Höhe Unter-Brühl zu finden. 

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