Autor Thema: Höhenberg: Künstliche "Schale"  (Gelesen 2672 mal)

6. Juni 2004, 17:44:46 Nachmittag
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Prinzeps

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Wenn man in Höhenberg von der Hubertuskapelle Richtung Süden geht, kommt man in ein kleines Birkenwäldchen. In einen nicht weit hervorragenden, flachen Stein ist eine kreisrunde, ebene Schale von etwa 50cm Durchmesser eingearbeitet. Die Eintiefung war bei der Auffindung im April 2003 mit Laub zugedeckt, kein stehendes Wasser darin. Die exakt kreisrunde Form und der ebene Boden lassen mit ziemlicher Sicherheit auf eine künstliche Herstellung schließen. Auch dürfte die Schale noch nicht sehr alt sein, da ihr Rand nicht durch Verwitterung geglättet ist.
Wäre der Sicht nicht durch die Bäume des Wäldchens verstellt, könnte man wegen des abfallenden Geländes und der Höhe des Ortes weit ausblicken. Die Lainsitzbrücke in Altweitra, das Schloss Weitra und auch das Schloss Gmünd wären u.a. zu sehen.
Falls jemand diesen Opferstein kennt und Näheres über ihn weiß, bitte ich ihn, dies hier zu veröffentlichen!
« Letzte Änderung: 7. Juni 2004, 19:20:42 Nachmittag von Prinzeps »

6. Juni 2004, 18:00:27 Nachmittag
Antwort #1

Prinzeps

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Ungefähre Lage auf Onlinekarte
« Letzte Änderung: 3. April 2010, 19:22:48 Nachmittag von Prinzeps »

13. Juni 2004, 14:59:03 Nachmittag
Antwort #2

Prinzeps

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Um die genaue Lage festzustellen, hab' ich den Stein noch einmal besucht. Vor mehr als einem Jahr hatte ich die Schale erst freigelegt, jetzt ist sie voll Wasser mit faulem Laub, Gelsen schwirren herum. Mir kam vor, die Schale wäre gewachsen, als hätte doch das gärende Wasser die Wanne vertieft. Keine künstliche Schale, sondern Effekt eines natürlichen Vorgangs? Falls es so ist, wie entsteht aber dann der kreisrunde Ansatz zu so einer Vertiefung?

Die genaue Lage ist übrigens laut GPS:
48° 46.012´ Nord
14° 52.239´Ost
637m Seehöhe
« Letzte Änderung: 2. August 2005, 22:41:46 Nachmittag von Prinzeps »