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Im Lokalteil für Gmünd findet sich der Beitrag:
"Angst. Der 12. Feber, welcher die politisch hochwichtige Aussprache bzw. Übereinkommen der beiden Staatsmänner Dr. Schuschnigg und Hitler brachte, scheint manchen Grenzler von drüben in die Glieder gefahren zu sein. Allerlei Gerüchte von der Rückgabe der uns von den Tschechen genommenen Gebiete (12 Gemeinden) durcheilen unsere Stadt. Gewiß ist aber das eine sicher: Eine Grenzrevision ist für uns notwendig; die deutsche Bevölkerung, welche seinerzeit vertrieben wurde, verlangt diese. Hoffentlich kommt es auch in absehbarer Zeit zu einem gerechten Ausgleich in dieser Hinsicht. Die Ungerechtigkeiten müssen aus der Welt verschwinden und dazu gehört auch unsere Grenzfrage. Daß die 'Demokraten' drüben verschnupft sind, ist ja nach den letzten Ereignissen begreiflich. Sie werden sich aber mit der gegebenen Tatsache abfinden müssen und damit zu rechnen haben. Was deutsch war, soll wieder deutsch werden, das ist eine gerechte Forderung aller, die die Gerechtigkeit lieben. Die Zeit wird auch darüber Klarheit bringen. Eine neue Zeit ist angebrochen! Ein Vertriebener."